Praxis für Physiotherapie Großhadern · Klangtherapie · Balancetherapie

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Praxis für Physiotherapie Großhadern · Klangtherapie · Balancetherapie
Karl-Josef Maria Funke
Tel.: (089) 7 14 91 81
E-Mail: kajo.funke@t-online.de

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Praxis für Physiotherapie Großhadern · Klangtherapie · Balancetherapie

Karl-Josef Maria Funke


Sauerbruchstr. 15
81377 München
Tel.: (089) 7 14 91 81
E-Mail: kajo.funke@t-online.de


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Gesundheitsnews



Ergotherapeutisches Assessment
Wohl des Patienten, Ökonomie und Transparenz unter einen Hut gebracht

Das Ziel einer jeden gesundheitlichen Intervention ist, erkrankten Menschen so schnell und effektiv als möglich zu einer Verbesserung ihrer seelischen und körperlichen Situation zu verhelfen. Welchen Anteil Ergotherapeuten daran haben, erklärt Ralf Lehnguth, Referent der Akademie des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.). Er sagt: "Viele Faktoren beeinflussen den Heilungsverlauf. Daher ist es wichtig, sowohl einen 360°-Blick auf das jeweilige Individuum als auch auf den gesamten Behandlungsprozess zu bekommen."

Gesundheit ist ein persönliches, aber ebenso ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Anliegen. Je mehr Menschen einen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten, etwa indem sie ihren Alltag selbstständig bewerkstelligen, desto erfolgreicher ist die Gesellschaft in Summe. Wer wegen einer Erkrankung, nach einem Unfall oder in einer Krise körperlich, geistig oder seelisch beeinträchtigt ist, kann jedoch unter anderem seinen produktiven Aufgaben wie Beruf, der Selbstversorgung oder der Versorgung der Familie nicht mehr nachkommen. Es ist die Berufsgruppe der Ergotherapeuten, die sich mit dem Alltag von Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind, befasst. Sie verfolgt das Ziel, ihre Klienten und Patienten so zu befähigen, dass sie ihren Alltag wieder selbstständig oder selbstbestimmt bewältigen können.

Wohl des Patienten

Neben der fachlichen Kompetenz sind Empathie, Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen maßgebliche Attribute, die für das Wohl und die Vertrauensbildung bei Patienten nötig sind. Denn nur wenn sich Patienten verstanden und 'in guten Händen' fühlen, sind sie bereit für ein kooperatives Miteinander - maßgebliche Faktoren für eine effektive, für den jeweiligen Menschen passende Therapie und Heilerfolge. Auf dieser Basis arbeiten Ergotherapeuten. Wie dieses für sie typische Vorgehen analytisch untermauert und wissenschaftlich überprüfbar gemacht wird, erläutert Ralf Lehnguth. Der Ergotherapeut veranschaulicht, wie und warum er das Ergotherapeutische Assessment, ein nach wissenschaftlichen Kriterien entwickeltes Erfassungs- und Beurteilungsinstrument, verwendet.

Assessment: Mit Blick auf jedes Detail
Zusätzlich zu Patientendaten und der Krankengeschichte mit vorangegangenen Therapien ist aus ergotherapeutischer Sicht die Kenntnis möglichst vieler Details wichtig. Daher wollen Ergotherapeuten wissen: Wie schwer sind die Auswirkungen eines Unfalls, einer Erkrankung auf den Alltag? Was kann derjenige noch oder wieder? Wie sehen seine privaten Umstände, Wohnsituation und Umfeld aus? Und vor allem: Was prägt das Leben des Patienten, was macht sein Leben aus, was ist ihm wichtig. "Wir berücksichtigen alles, was das Realisieren der Zielsetzungen der Patienten, die Therapie und das spätere autonome Bewältigen des Alltags beeinflussen kann", fasst Ralf Lehnguth zusammen, wie sich der Aspekt des klientenzentrierten, also auf den Patienten fokussierten Arbeitens im Ergotherapeutischen Assessment wiederspiegelt. Um den Alltag mit einer Erkrankung oder Beeinträchtigungen zu bewältigen, sind oftmals Hilfsmittel oder kompensatorische Handlungen erforderlich, um Defizite auszugleichen. Im Ergotherapeutischen Assessment geht es unter anderem darum, ob und wie sinnvoll Betroffene diese in ihrem Alltag einsetzen können und wollen und auch darum, wie sich der Alltag dadurch verbessert.

... und auf das Ganze

Grundlegenden Anteil an einem selbstbestimmten Alltag haben die Fähigkeiten, die für die körperliche Selbstversorgung und eine eigenständige Lebensführung; also klären Ergotherapeuten wie die eigene Körperhygiene gelingt, Anziehen, alleine essen, Mahlzeiten zubereiten und so weiter. Oder wie es um die alltagsrelevanten Auswirkungen der sensomotorischen oder der kognitiven Fähigkeiten wie Laufen und Sensibilität der Extremitäten oder Gedächtnis und Handlungssteuerung bestellt ist. Zusätzlich zum Fragen verschaffen sich Ergotherapeuten ein Bild von außen, beobachten Handlungsabläufe, also wie ihre Patienten bestimmte Handlungen ausführen. So können sie beurteilen, ob tägliche Handlungen wie Einkaufen, Mahlzeiten zubereiten und mehr funktionieren, an welcher Stelle im Prozess es 'hakt' und in welcher Qualität der Patient die Aktivität ausführen kann. Viele Erkrankte stehen im Berufsleben; auch dies findet Berücksichtigung im Ergotherapeutischen Assessment. Über arbeitsrelevante Aspekte wie Belastbarkeit oder das Steuern und Organisieren von Arbeitsabläufen hinaus spielen Aktivitäten, die in der Freizeit stattfinden - Familie, Soziales, Hobbies - für Ergotherapeuten im Sinne einer ausgewogenen Lebensführung und Balance ihrer Patienten eine genauso große Rolle. Wozu ist das alles gut? "Für die bestmögliche Qualität und Effektivität meiner Intervention muss ich immer alle Facetten im Einzelnen und gleichzeitig das Gesamte im Blick behalten; alles was den Alltag ausmacht, in den Alltag hineinwirkt", sagt Lehnguth.

Plus für Kostenträger und Patient: Transparenz und Ökonomie

Diese Erkenntnisse trägt er im Ergotherapeutischen Assessment zusammen. Sie sind Grundlage für seine eigene Therapieplanung und -gestaltung und gleichzeitig Ausgangspunkt für die Beurteilung desselben Patienten zu einem späteren Zeitpunkt. "Der besondere Vorteil dieses Assessments", so Lehnguth "ist die Evaluation, die Beurteilung und Auswertung. Wir erfassen den Zustand des Patienten zu Beginn der Erkrankung und sobald er die Einrichtung verlässt.". Diese Gegenüberstellung zeigt auf einen Blick die Entwicklung und die Behandlungserfolge, schafft Transparenz und ermöglicht einen einrichtungsübergreifenden Informationsfluss mit denselben Parametern. Wechselt der Patient die Einrichtung, ist der am Entlasstag erfasste Zustand gleichzeitig der Ist-Zustand bei der Aufnahme in die nächste Einrichtung. Es entfällt ein neuerliches Befragen, Beobachten, Testen und Erfassen. Eine Zeit- und somit Kostenersparnis für die Einrichtung und in der Folge für die Kassen und Versicherer. Um die Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit der gemessenen Daten unabhängig von der Einrichtung oder individuellen Betrachtungen zu ermöglichen, werden Ergotherapeuten, die das Ergotherapeutische Assessment anwenden, zuvor geschult und können im Zweifelsfall auf ein ausführliches Handbuch zurückgreifen. So kommt es immer zu aus wissenschaftlicher Sicht vergleichbaren Beurteilungen. Die Vorteile des einrichtungsübergreifenden Arbeitens gelten auch für die Patienten. Liegen keine detaillierten Informationen vor, wie etwa im Ergotherapeutischen Assessment, ist oftmals ein erneutes Befragen nötig, die Anfänge der Krankheit werden betrachtet. Das bedeutet: Derjenige muss sich wieder mit dem schmerzhaften, schlimmen oder beängstigenden Ereignis oder dem Beginn seiner Erkrankung auseinandersetzen, wird unter Umständen wieder mit seinen Defiziten konfrontiert. Das Ergotherapeutische Assessment hingegen zeigt den aktuellen Stand der Dinge, also die Verbesserung, das was derjenige bereits erreicht hat, zu sehen. Auch das ist typisch für Ergotherapeuten: Nicht die Krankheit in den Mittelpunkt stellen, besser den Fokus auf das Positive, den Erfolg richten.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeuten vor Ort; Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Service und Ergotherapeutische Praxen, Suche.

Welchen Sport treiben wir in Zukunft?
Mit gut 80.000 Besuchern rechnen die Veranstalter der Sportfachmesse ISPO Ende Januar auf dem Münchner Messegelände. Mit dabei sind auch Sportwissenschaftler der Universität Würzburg. Sie interessieren sich für die neusten Trends.

Noch steht nicht fest, welcher sportliche Trend sich in diesem Jahr durchsetzen wird. Ist es Glide Fit, eine Kombination von Funktions- und Balancetraining, bei der der Sportler auf einem Board auf dem Wasser steht und dort Stabilitätsübungen macht? Oder das Achtsame Laufen, das Lauftraining mit Meditationselementen verbindet? Gute Chancen hat angeblich auch Gin Yoga. Ein Gin Tonic vor dem Training soll während der Yoga-Sequenzen seine muskelentspannende Eigenschaft entfalten und Muskeln und Gelenke beweglicher machen.

Diese drei Sportarten zählen laut den Veranstaltern der internationalen Sportfachmesse ISPO zu den acht wichtigsten Fitness-Trends des Jahres 2020. Welche Entwicklungen es noch gibt, zeigen mehr als 2.800 Aussteller auf der ISPO Munich, die vom 26. bis 29. Januar auf dem Gelände der Messe München stattfindet. Sie präsentieren dort ihre neuesten Sportprodukte aus Bereichen wie „Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Urban und Teamsports“, wie es auf der ISPO-Homepage heißt.

Mit dabei ist ein Team vom Lehrstuhl Sportwissenschaft der Universität Würzburg, um mit einigen der Aussteller über den Innovationsgehalt ihrer Neuheiten zu diskutieren. Darüber hinaus wird das Würzburger Bewegungslabor mit seinen Leistungen für die Trendforschung und innovative Produktentwicklung vorgestellt.

Schwerpunkt Trendforschung

Trendforschung bildet seit einiger Zeit einen Schwerpunkt am Würzburger Lehrstuhl Sportwissenschaft. „Wir möchten wissen, welche Geräte und Bewegungstrends Trainierende und Gesundheits-, aber auch Freizeitsportler besonders herausfordern und deshalb einschlägige Bildungswirkungen haben können“, erklärt Professor Harald Lange, Inhaber des Lehrstuhls für Sportwissenschaft. Aus diesem Grund hat Lange vor einiger Zeit das Projekt zur Evaluation von Sporttrends und Bewegungsgeräten ins Leben gerufen.

Mittlerweile kooperieren die Wissenschaftler mit zahlreichen Erfindern und innovativen Firmen aus der Sport- und Gerätebranche. „Der Austausch mit diesen Experten wirkt wie ein Motor und Schrittmacher für unsere Forschung im Würzburger Bewegungslabor. Deshalb ist die Zeit auf der ISPO für uns besonders wertvoll“, sagt Lange. Dort entstünden neue Fragen und Projekte, von denen auch die Studierenden profitieren: Sie können sich in der Arbeitsgruppe „Trendforschung“ in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten damit auseinandersetzen.

Würzburger Bewegungslabor

Das Würzburger Bewegungslabor bietet Entwicklern und Anwendern von innovativen Sportgeräten, aber auch Wissenschaftlern, Trainern, Therapeuten, Erziehern und Lehrern einen inspirierenden Innovationsraum, in dem sie mit dem Thema „Sich-Bewegen“ experimentieren können. „Wir verstehen die rasanten Veränderungen in unserer Bewegungspraxis vor allem im Gesundheits-, Freizeit-und Trendsport auch als Gradmesser, um gesellschaftliche Trends zu identifizieren“, erklärt Lange. Zusätzlich werfen neue Technologien, neue Anforderungen und neue Bedürfnisse der Bewegungspraxis immer wieder Fragen nach neuen Methoden und Vermittlungskonzepten für die optimale Anwendung auf. Wobei die Forscher trotz aller wissenschaftlichen Strenge den Spaßfaktor selbstverständlich nicht vernachlässigen.

Folgende Leistungen hat das Bewegungslabor im Angebot:

  • Tests innovativer Bewegungsgeräte
  • Konzeption geeigneter Lehr-/Lernmaterialien
  • Entwicklung bewegungspädagogischer Konzepte
  • Unterstützen bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder

HWS-Syndrom
Einfluss von Dauer und Häufigkeit einer Physiotherapie auf den Behandlungserfolg bleibt offen - Um die Frage zu beantworten, reichen die Daten nicht aus

Als Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) wird eine Reihe von Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich bezeichnet. Diese können unterschiedliche Ursachen haben und sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Zwar gibt es keine aktuellen Zahlen für Deutschland; es wird aber geschätzt, dass in Europa 26 Prozent der Erwachsenen (Frauen häufiger als Männer) mindestens zeitweise unter einem HWS-Syndrom leiden. Die Behandlung des HWS-Syndroms kann sowohl chirurgisch als auch konservativ erfolgen. Zu den konservativen Methoden gehört neben der medikamentösen Therapie unter anderem die Physiotherapie.

Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke mit weiteren Kooperationspartnern untersucht, inwiefern Behandlungsdauer, -häufigkeit und / oder -frequenz einer Physiotherapie Einfluss auf den Behandlungserfolg bei einem HWS-Syndrom haben.

Es konnten drei Studien mit geringer Aussagekraft identifiziert werden, in denen unterschiedliche Dauern, Häufigkeiten und / oder Frequenzen einer Massagetherapie, einer Kombination aus Massage- und Wärmetherapie sowie aktiver Krankengymnastik im Bewegungsbad untersucht wurden. Auf dieser Basis kommt das Forscherteam zu dem Ergebnis, dass die Studienlage nicht ausreicht, um diese Frage beantworten zu können. Für die Nutzenbewertung seien weitere qualitativ hochwertige Studien mit ausreichend langer Nachbeobachtungsdauer notwendig.

Das IQWiG bittet um Stellungnahmen

Zu diesem vorläufigen HTA-Bericht bittet das IQWiG bis zum 04.02.2020 um Stellungnahmen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Health Technology Assessment (kurz: HTA) in dem durch Gesetzesauftrag 2016 gestarteten IQWiG-Verfahren „ThemenCheck Medizin“. Stellungnahmen können alle interessierten Personen, Institutionen und Gesellschaften abgeben. Wenn es nach den schriftlichen Stellungsahmen noch Klärungsbedarf hat, führt das IQWiG eine wissenschaftliche Erörterung durch. Danach wird der HTA-Bericht finalisiert.

Bürger fragen, Wissenschaftler antworten

Zu den Besonderheiten von „ThemenCheck Medizin“ gehört, dass die Fragestellungen der Berichte immer auf Vorschläge aus der Bevölkerung zurückgehen. Das IQWiG sammelt diese und wählt pro Jahr bis zu fünf Themen aus. Ein Auswahlbeirat bringt dabei die Bürger- und Patientensicht mit ein, ein Fachbeirat die Expertenperspektive.

Die HTA-Berichte werden nicht vom IQWiG selbst verfasst, sondern von extern beauftragten Sachverständigen. Deren Bewertung wird gemeinsam mit einer allgemein verständlichen Kurzfassung („HTA kompakt“) und einem Herausgeberkommentar des IQWiG veröffentlicht.